Im Frühjahr 2021 haben wir uns mal wieder tief in die Forschung gekniet. In einem experimentellen Design haben wir an 1.200 Befragten das assoziative Potential neuer Markennamen erforscht und dessen Wirkung auf Maße der Konsumentenakzeptanz ermittelt. In immer Supermärkten gibt es Markennamen, die nicht für einzelne Produkte entworfen werden, sondern für ganze Produktkategorien. Daher können diese Namen nur gering spezifisch sein. Immerhin müssen sie für eine Reihe verschiedenster Produkte anwendbar sein. Ähnliche Anforderungen ergeben sich, wenn eine einheitliche internationale Marke erzeugt werden soll. Eine Lösung für diese Problemstellungen bieten Kunstnamen. Doch hierzu stehen noch viele Fragen im Raum. Was wären geeignete Kunstnamen? Lassen sich künstliche Namen mit mehr oder weniger Assoziationen entwickeln? Sind bestehende Assoziationen zum Markennamen förderlich oder hinderlich? Welche Namen nehmen die Konsumenten am positivsten wahr? Wie lässt sich dies erklären? Wie lässt sich die Konsumentenakzeptanz erhöhen? Hierzu konnten wir Antworten finden und allgemeine Regeln zur Entwicklung neuer Markennamen nachweisen. Unternehmen, die unsere Ergebnisse kennen, können geeignete Markennamen entwickeln, welche eine hohe Konsumentenakzeptanz aufweisen. Wenn ihr an den Ergebnissen interessiert seid, dann scheut euch nicht: fragt einfach.